Frankreich 2006_1

Die 1. Etappe führte uns über die A45 und die A5 nach Kehl. Da die Plätze auf dem Stellplatz in der Stadtmitte leider für unsere Womo-Größe nicht geeignet waren, wichen wir auf den Stellplatz an der Sportanlage in Kehl/Auenheim aus. Dieser war soweit o.k., nur das “Restaurant” war eine Katastophe. Das Wetter war kalt, windig und zeitweise regnete es schon heftig. Aber wir hatten die Gewissheit, es kann nur besser werden.

1. Tag:
447 km

2. Tag:
428 km

Die 2. Etappe ging über Mulhouse, Dijon nach Macon (A5, A36, A6). Übernachtet wurde auf den CP “Camping Municipal de Mácon”, einem 3* Platz 3km von der City entfernt. Der Platz stellte sich als “Durchgangsplatz” heraus. Die meisten legten hier einen Zwischenstopp ein und dementsprechend sahen die sanitären Anlagen aus. Ansonsten war der Platz gut, schön gelegen (an der Saone), und wir konnten in Ruhe schlafen. Das Wetter war hier schon warm (21°), die Sonne schien - was will man mehr.

3.+4. Tag:
380 km

Weiter ging es über Lyon, Nimes, La Grande Motte nach Carnon-Plage.
Unser eigentliches Ziel “Le Grau du Roi” mussten wir aufgeben, da dort alle Plätze belegt waren. Es war ein Verkehrschaos. Wir hatten nicht gewusst, das die Franzosen Ferien und zusätzlich auch ein langes Wochenende hatten. Also fuhren wir nach Carnon-Plage. Der CP dort hatte 2*, war direkt am Strand gelegen (50m) und vom Platz her gut. Aber die sanitären Einrichtungen - miserabelst. Wir wurden aber durch schönes, warmes Wetter entschädigt. Temperaturen von 26-30° taten nach diesem Winter in Deutschland gut.
Zu Carnon-Plage: In der City pulsiert das Leben um einen riesigen Hafen herum. In den Außenbezirken ist der Strand sehr schön, aber die Häuser sind unterstes Level, teils abgewrackt, teil leerstehend und vergammelt, im großen und ganzen nicht prickelnd.

Lyon

Als nächstes Ziel wurde Palavas-les-Flots ausgesucht. Palavas ist ein schöner Fischerort mit angenehmer Atmosphäre. Der Stellplatz befindet sich am Binnenhafen und hat Platz für 60 Womos - klasse eingerichtet. Mitten durch den Ort führt der Verbindungskanal zum Meer. Als wir durch den Ort schlenderten mit den vielen Lokalen, konnten wir uns aber vorstellen, wie der Ort aussieht, wenn Saison ist.

Das Wetter wurde immer kälter, der Mistral meldete sich! Als dann die Temperaturen auf Tags 19° angekommen waren und der Wind immer stärker wurde, entschlossen wir uns, weiterzufahren.

5.-7. Tag:
25km

Bilder

8.-10. Tag:
115km

Das Ziel hieß Avignon:
Wir entschieden uns für den CP “Camping Municipal du Pont-d'Avignon” (4*). Dieser liegt auf einer “Insel” von der Rhone umspült. Zur Stadt gelangt man dann über eine nahegelegene Brücke innerhalb kurzer Zeit. Natürlich darf man bei den Besichtigugen nicht den Papst-Palast und die Rhone-Brücke (Sur le pont d’Avignon) auslassen. Allerdings ist die Besichtigung des Papst-Palastes nichts für Gehbehinderte - viele, viele Stufen geht es rauf und runter durch den gesamten Komplex.

Die Stadt mit Stadtmauer und den alten Häusern erkundet man dann sinnvollerweise zu Fuß oder mit dem Besichtigungszug. Sehr enge Gassen, alte Häuser, eine große Einkaufsstraße und überfüllte Straßen muss man mal gesehen haben.

Das Wetter war weiterhin kühl, der Wind wurde immer stärker (6-7Bft). Fahrradfahren wurde zur Qual. Wir fuhren weiter....

11. Tag:
135km

Es ging in die Ardèche, genauer nach Ucel auf den CP “Camping Domaine de Gil“ (5*), einem schönen, von Niederländern geführten CP mit allem drum und dran. Die nächste Ortschaft ist Vals les Bains, ein Kurort mit Thermalquelle.

 weiter

12. Tag
285km

Durch die Berge (es waren 750 Höhenmeter mit vielen engen Kurven zu bewältigen) ging es dann wieder nach Macon. Der Wetterbericht hatte für Deutschland schönes Wetter angesagt und es zog uns in heimische Gefilde.